Berchtesgadener Land – Teil 1

Berchtesgadener Land – Teil 1

Posted by / 1. August 2015 / Categories: Landschaft, Reise, Reportage / Tags: , , , , , / 0 Comments

Urlaubsziel – Berchtesgadener Land

Es war mal wieder Zeit für Urlaub und diesmal sollte es in die Berge gehen. Geplant war keine Fototour, einfach nur wandern, sehen und erleben – Kopf frei machen!

Meine kleine Fuji X-E1 war mein treuer Reisebegleiter und hat mich keineswegs enttäuscht.

Erster Tag: Ankunft

Nach einer achtstündigen Autobahnfahrt erreichten wir unsere Ferienwohnung. Angekommen in Berchtesgaden führte uns eine kleine schmale Straße in Richtung Haus. Es war das letzte Haus. Hier ist man wirklich mitten in der Natur. Kein Straßenlärm oder sonstiges. Nur das Rauschen eines wilden Baches war zu hören. Perfekt !

Der Blick vom Balkon richtete sich zum Hohen Göll und dem Kehlsteinhaus. Welch schöner Ausblick, der uns täglich begrüßen sollte!

Der erste Ausflug sollte entspannt nach Ramsau zum Hintersee gehen. Ein kleine Runde spazieren und fotografieren bevor es in den nächsten Tagen in die Berge geht.

Der anschließende Zauberwald sollte unbedingt mit besichtig werden. Er ist ähnlich wie das Ilsetal, nur fließt hier ein türkisfarbener Bach entlang. Fotografisch gesehen natürlich ein Highlight.

 



Zweiter Tag: Watzmannhaus

Achja, sagt man sich nicht jedes mal wieder, dass man locker anfangen soll? Am Anfang keine harten Touren? Alles Quatsch! Man startet sofort die harten Touren.

Tour geplant und Taschen gepackt ging es auch schon los. Die Route war wie folgt geplant.

WimbachbrückeStubenalmMitterkaseralmWatzmannhaus (1902m)

Gesamtwegstrecke: ca. 14km

Auf dem Weg nach oben kam es mir eigentlich nicht so steil vor. Aber wir machten auf 6km ca. 1300 Höhenmeter und das empfand ich als ziemlich sportlich. Schon morgens herrschten Temperaturen von um die 30°C und wir waren über jedes bisschen Schatten dankbar.

Die erste Rast sollte bei der Stubenalm sein. Von hier hatte man schon einen traumhaften Blick ins Tal. Aber das war erst der Anfang. Ein Blick nach oben lies ein kleines Häuschen erkennen – das war das Ziel!

In der Mitterkaseralm gab es das erste Erfrischungsgetränk (wohl verdient) und dort erfuhren wir, dass es ab jetzt richtig Steil hoch geht und kaum noch Schatten gibt. Uff..

„Es gehört Mut dazu zu sagen, wir brechen ab und drehen um“, sagte uns eine Frau die vom Watzmannhaus kam.

Mhh.. jetzt aufgeben? Nein, irgendwie werden wir das schon schaffen und so sind wir wieder beim Thema, wenn die Wandereuphorie wieder größer ist als die Ausdauer.

Und so ging es weiter. Letzte Etappe.

2 Stunden war es dann auch geschafft und wir waren froh als wir den Ausblick genießen konnten vom Watzmannhaus. Doch das war nur die halbe Miete. Wir mussten schließlich den ganzen Weg wieder runter.

 

Dritter Tag: Regen

Starkes Gewitter und reichlich Regen bescherte uns den heutigen Tag. Aber man versucht das Beste daraus zu machen. Es ging also mit Regenkleidung zur nahegelegen Almbachklamm. Es war richtig angenehm durch die engen Schluchten zu gehen und die Wasserfälle zu beobachten. Auch hier ist die Wasserfarbe ein schönes Türkisblau. Ideal um zu fotografieren.

Der Rest des Tages gab es nur Regen und wir hielten uns dementsprechend in der Ferienwohnung auf. Ein Ruhetag sozusagen.

Fortsetzung folgt …

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