Mit Fotos Geld verdienen – Stockfotografie Teil 1

Mit Fotos Geld verdienen – Stockfotografie Teil 1

Ist das nicht der Wunsch oder Traum jedes Hobbyfotografens? Natürlich ist er das. Aber wie stellt man es an? Es gibt viele Wege um seine Bilder im Internet zu vermarkten. Einen davon möchte ich euch heute genauer vorstellen und meine Erfahrung schildern.

Stockfotografie

Was heißt das genau? Man produziert Bilder auf „Lager“ und lädt sie bei Agenturen hoch. Es gibt mittlerweile unzählig viele Stockagenturen. Welche die beste ist kann man nicht pauschal sagen. Das muss jeder für sich herausfinden. Dafür braucht man einen langen Atem. Ungefähr ein Jahr sollte man einer Agentur Zeit geben, um zu sehen welche Fotos gut laufen. Meine persönlichen Lieblingsagenturen sind:

Adobe Stock (ehemals Fotolia)

Shutterstock

Man muss sich bewusst sein, dass dort die Bilder recht günstig verkauft werden. Im Abo kann das 36 Cent pro Bild bedeuten. Hier zählt wirklich die Masse. Deswegen benötigt man ein großes Portfolio. Meistens versauern die Bilder auf der Festplatte. Man postet hier und da ein Foto auf Facebook oder Instagram und feiert kurzweilig die vielen Likes. Aber was dann? Die Halbwertszeit von Bildern ist sehr gering. Deswegen lade ich sie lieber bei Agenturen hoch und verschlagworte diese. Die Chancen stehen gut.

Motive und Ideenfindung

Welche Bilder verkaufen sich gut? Das ist die Frage aller Fragen und man kann gewiss keine klare Antwort geben. Viele sagen, dass Sonnenaufgänge, Landschaften und Blümchenbilder ziemlich abgedroschen sind. Das kann ich beispielsweise nicht behaupten. Meine Bestseller sind hauptsächlich Landschaftsaufnahmen und Waldmotive.

Das singende, klingende Bäumchen
Bestseller Waldmotiv
Wütender Tornado zieht über das Land
Bestseller: Fotomontage

Aber auch Stillife-Aufnahmen sind förmlich „Dauerrenner“. Diese Bilder benötigen wenig Aufwand zum Fotografieren. Als Beispiel das rote Sparschwein*. Sehr universal einsetzbar und nur geringe Investitionskosten.
Schaut am besten in Zeitschriften wie Apothekenrundschau oder Anglerbedarf. Je nachdem welches Thema ihr bedienen wollt. Ich wird euch dazu ein paar Beispiele zeigen:

Stockfoto – rotes Sparschwein
Stockfotografie – Geld und Kugelschreiber

Mein Tipp: versucht die Bilder nachzumachen und überlegt dabei was ihr besser machen könnt. Besonders gefragt sind einfache Bilder, die aber sehr aussagekräftig sind. Achtet auf gewisse Trends oder politische Themen, die man sehr einfach bebildern kann. Als Beispiel: Rettungsring mit Euromünze.

Lohnt sich der Einstieg in Stockfotografie noch?

Ganz klar: JA! Es werden täglich tausende von Bildern benötigt. Vielleicht findest du eine Nische mit deinen Bildern und bedienst damit den Markt. Wichtig ist, dass du am Ball bleibst. Aller Anfang ist schwer, aber dranbleiben lohnt sich. Die ersten Verkäufe kommen mit Sicherheit, aber es benötigt Zeit. Wenn dein Portfolio stets und ständig wächst, steigt auch dein Umsatz.
Mein Tipp: lade regelmäßig Bilder hoch. Nicht hundert Stück auf einmal und dann 3 Monate nichts, sondern lieber 10 pro Woche (oder mehr). Dann sieht die Agentur das du aktiv bist und dein Ranking verbessert sich.

Buchempfehlung

Neugierig geworden? Dann kann ich dir an dieser Stelle das Buch von Robert Kneschke empfehlen:

Es ist zwar ein ganz schöner Brocken, aber dafür sehr informativ. Seht es als gutes Nachschlagewerk. Wenn Ihr auch mit Stockfotografie starten wollt, dann empfehle ich euch das Buch vorher zu lesen.

Im zweiten Teil werde ich etwas über das Equipment und natürlich über um Umsatz und Zahlen reden.

*Affiliate Link Amazon

Written by Oliver Henze

Photographer & Discoverer

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